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Tier des Monats im Februar 2010:
Der Beagle
Tierversuchsstatistik
Weil sie duldsam und robust und als »Meutehunde« vor allem so verträglich gegenüber Artgenossen sind, werden reinrassige Beagles, aber auch Beagle-Mischlinge, bevorzugt in Tierversuchen mit Hunden eingesetzt.

Der Zahl der in Deutschland in Tierversuchen verwendeten Hunde beträgt etwa 4.500 pro Jahr mit Schwankungen nach oben und unten. Die Hunde stammen sowohl aus deutschen Zuchteinrichtungen als auch von solchen aus EU-Ländern oder dem nichteuropäischen Ausland.

Zwischen 20 Prozent und 28 Prozent der Tiere, die jährlich im Versuch landen, werden erneut verwendet (11).

In erster Linie werden die Hunde in toxikologischen Untersuchungen und anderen Sicherheitsüberprüfungen eingesetzt, aber auch bei der Erforschung und Entwicklung von Medizinprodukten. In der Grundlagenforschung werden Hunde u. a. in der Herz-Kreislauf-Forschung und auch in zahnmedizinischen Versuchen eingesetzt. Zahlenmäßig spielen sie hier sowie zu Ausbildungszwecken eher eine untergeordnete Rolle.

Während der Anteil der verwendeten Hunde bei der Erforschung und Entwicklung von Medizinprodukten seit 2003 zurückgeht, ist der Anteil der verwendeten Hunde in toxikologischen Versuchen, also zur Überprüfung der potenziellen Giftigkeit von Substanzen, seit Jahren nahezu konstant und liegt bei etwa 2.000 Hunden pro Jahr.

 Quellen

 Beagle: Toxikologische Tests an Hunden

Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Diese Seite generiert am 10. September 2010
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