 | | Dieser Maus wurde eine Testsubstanz in die Hinterpfote gespritzt. |
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 Kampagne: Keine Mäuse für Tierversuche! Mehr Geld für tierversuchsfreie Forschung |
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Tierversuche werden Jahr für Jahr mit öffentlichen Geldern in Höhe von mehren Hundert Millionen gefördert. In die tierversuchsfreie Forschung investiert die Bundesregierung dagegen nur Bruchteile dieser Summe. Wir wollen dies ändern und brauchen Ihre Mithilfe!
Die aktuelle SituationDer Tierschutz steht jetzt zwar im Grundgesetz, doch die Tierversuche steigen an. Allein im Jahr 2003 wurden mehr als zwei Millionen Tiere in deutschen Laboren getötet. Einer der Gründe dafür ist, dass die tierversuchsfreie Forschung völlig ungenügend gefördert wird.
Eine exakte Gesamtübersicht über die Höhe der finanziellen Zuschüsse für Tierversuche aus staatlichen Einrichtungen gibt es nicht. Die folgende unvollständige Auflistung vermittelt aber einen Eindruck von den Dimensionen, mit denen die Tierversuchsforschung finanziert wird:
Neu- oder Umbauten von Tierlaborgebäuden:
Würzburg: 31 Millionen Euro
Mainz: 29 Millionen Euro
Erlangen: 25 Millionen Euro
Jena: 23 Millionen Euro
Bremen: 9,7 Millionen Euro
Mannheim: 8 Millionen Euro
Freiburg: 8 Millionen Euro
Ulm: 3,3 Millionen Euro
Bielefeld: 3,3 Millionen Euro
Dies alles wird aus öffentlichen Kassen, dass heißt mit unseren Steuergeldern finanziert.
Die tierversuchsfreie Forschung dagegen wird derzeit mit lediglich etwa vier Millionen Euro pro Jahr staatlich unterstützt. Bei diesen ungleichen Voraussetzungen wundert es kaum, wenn dieser Zweig der Forschung bislang ein Schattendasein führt. |
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 Die Kampagne  |
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Das Ziel der Kampagne »Keine Mäuse für Tierversuche - mehr Geld für tierversuchsfreie Forschung« ist es, den Etat für die Forschung ohne Tierversuche zu erhöhen.
Wir fordern:
 |  |  | Die Bundesregierung muss die staatliche Förderung tierversuchsfreier Forschungsmethoden durch Umverteilung der Gelder erhöhen.
|  | Die Wissenschaftler sind gefordert, verstärkt tierversuchsfreie Methoden zu entwickeln und einzusetzen. |
Das Thema in die Öffentlichkeit tragen
Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, führen wir verschiedene öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und Aktionen durch.
Politische ArbeitIn Gesprächen mit Politikern aller Parteien, insbesondere mit Bundesministerin Künast sowie Bundestagsabgeordneten und anderen Entscheidungsträgern machen wir uns für eine verstärkte finanzielle und ideelle Förderung der tierversuchsfreien Forschung stark.
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 Veranstaltungen  |
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Auftakt in StuttgartEindrücke von der Auftaktveranstaltung zur Kampagne »Keine Mäuse für Tierversuche« am 26. April 2003 in Stuttgart.
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Aktionstag in MünchenEindrücke vom Aktionstag am 9. August 2003 in München
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Bundesministerin Künast nimmt 366.000 Unterschriften entgegenEindrücke von der Unterschriftenübergabe an Bundesministerin Künast am 6. November 2003.
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Auftaktveranstaltung: »Konzepte zur Förderung tierversuchsfreier Verfahren«Am 30. Mai 2005 fand in Berlin eine vom Bundesverband Menschen für Tierrechte organisierte Anhörung zum Thema »Konzepte zur Förderung tierversuchsfreier Verfahren« statt. Hierzu hatte der Bundesverband die im Bundestag vertretenen Fraktionen aufgefordert, entsprechende Förderkonzepte zu präsentieren.
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 Hintergrundinfos in Bild & Text  |
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Flugblatt »Keine Mäuse für Tierversuche«Dieses Flugblatt dient der Kurzinformation. Die Druckversion dieses Textes können Sie auch online bestellen.
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Film »Tod im Labor«Der neue Film »Tod im Labor« wirft einen Blick hinter die verschlossenen Türen der Labors und geht der Frage nach dem vermeintlichen Sinn von Tierversuchen nach. Der in England produzierte, 20-minütige Film wurde von den Ärzten gegen Tierversuche synchronisiert und mit auf Deutschland bezogenen Fakten ergänzt. Ein 40-seitiges Begleitheft erläutert alle im Film gemachten Aussagen und belegt sie mit Quellen.
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Das können Sie tunEine kurze Zusammenstellung von Dingen, die Sie persönlich tun können.
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Fragen & AntwortenHier erhalten Sie ausführliche Informationen über tierversuchsfreie Methoden, rechtliche Vorgaben, die ungleiche finanzielle Förderung tierexperimenteller und tierversuchsfreier Forschung sowie Lösungsstrategien.
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FotodokumenteMachen Sie sich selbst ein Bild von Tieren im Versuch und von den tierfreundlichen Tests mit Zellen und Co.
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 Interessante Links zum Thema  |
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Forschung zum Wohl von Mensch und TierInterview mit Prof. Dr. Horst Spielmann, Direktor der Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch (ZEBET) in Berlin. Link zu einem Artikel unserer Zeitschrift »tierrechte« Juni 2002
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Forschung ohne TierversucheAnhand eindrucksvoller Beispiele wird erläutert, welche Möglichkeiten die In-vitro-Forschung heute schon bieten. Link zu einem Artikel unserer Zeitschrift »tierrechte« Juni 2002
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Hürde ValidierungDieser Artikel informiert Sie ausführlich über den langwierigen Prozess zur behördlichen Anerkennung, den tierversuchsfreie Tests durchlaufen müssen. Link zu einem Artikel unserer Zeitschrift »tierrechte« Juni 2002
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In-vitro-DatenbankDie Datenbank im Internet, das Gemeinschaftsprojekt des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte und der Vereinigung »Ärzte gegen Tierversuche« dokumentiert nicht nur Beschreibungen von rund 3.000 Tierversuchen, die in den letzten Jahren in Deutschland durchgeführt wurden, sondern informiert auch über 90 In-vitro-Methoden. Jede Methode wird detailliert zusammen mit dem entsprechenden Tierversuch beschrieben. Die In-vitro-Datenbank finden Sie auf der Datenbank-Startseite unter dem Link »Perspektiven«.
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